KonfliktKultur
Unsere Schule legt großen Wert darauf, dass Schülerinnen und Schüler lernen, Konflikte fair, respektvoll und eigenverantwortlich zu lösen. Im Rahmen des Programms „KonfliktKultur“ werden gezielt soziale Kompetenzen gestärkt und ein positives Miteinander gefördert.
Jedes Jahr werden ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse zu Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausgebildet. Sie unterstützen jüngere Kinder dabei, Konflikte eigenständig zu klären und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, mit denen alle Beteiligten zufrieden sind. Dabei werden Gefühle, Bedürfnisse und unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt.
Ausgebildete Schulmediatorinnen und Schulmediatoren begleiten Konflikte professionell und führen bei Bedarf einen Tat-Ausgleich durch. Im Mittelpunkt steht dabei die Übernahme von Verantwortung, das Einnehmen der Perspektive anderer sowie das Ziel, entstandenes Unrecht durch persönliche Wiedergutmachung auszugleichen.
Ein wichtiges Instrument im Schulalltag ist die Stoppregel. Mit dem klaren Signal „Stopp, hör auf!“ lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Grenzen gewaltfrei zu setzen. Wird dieses Signal nicht respektiert, ist eine Wiedergutmachung erforderlich. Die Regel wird regelmäßig eingeübt und ist fest im Schulalltag verankert.
Gemeinsam entwickelte Klassen- und Gesprächsregeln tragen zusätzlich zu einem respektvollen Umgang bei. Sie helfen, Konflikte frühzeitig wahrzunehmen und konstruktiv zu bearbeiten und stärken die Gemeinschaft innerhalb der Klassen.
Bei länger andauernden Konflikten oder Mobbing wird gezielt eingegriffen. Dabei kommen unter anderem Unterstützergruppen nach dem No-Blame-Approach sowie ein speziell geschultes Interventionsteam zum Einsatz. Gemeinsam wird daran gearbeitet, die Situation nachhaltig zu verbessern und ein respektvolles Miteinander wiederherzustellen.
Unser Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler lernen, Konflikte als Teil des Zusammenlebens zu verstehen und sie verantwortungsbewusst und friedlich zu lösen.

