II. Individuell
Die Gemeinschaftsschule ist eine Schulform, die die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes in den Mittelpunkt stellt. Sie geht davon aus, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedlich lernen, unterschiedliche Stärken mitbringen und unterschiedliche Unterstützung benötigen. Deshalb wird das Lernen so gestaltet, dass es sich an den persönlichen Lernstand, das Lerntempo und die Interessen des Kindes anpasst.
Im Zentrum steht die Idee, dass Bildung dann besonders wirksam ist, wenn sie flexibel, differenziert und entwicklungsorientiert erfolgt. Lernangebote werden so aufgebaut, dass sie verschiedene Zugänge ermöglichen und Kinder dort abholen, wo sie stehen. Durch individualisierte Lernwege, kooperative Arbeitsformen und eine enge Begleitung durch Lernbegleiter*innen entsteht ein Umfeld, in dem jedes Kind seine Potenziale entfalten kann.
So wird die Gemeinschaftsschule zu einem Ort, an dem Vielfalt als Stärke verstanden wird und an dem Lernen nicht einheitlich, sondern passgenau und kindgerecht gestaltet ist.


